Stoffwechselstörungen: Überernährung, zu viel fette und süße Speisen sowie zuviel Fleisch haben Folgen.
Erst recht bei Bewegungsmangel: Zuckerkrankheit, Gicht, Arterienverkalkung drohen. Raucher haben aber auch bei guten Werten hohe Risiken!

Also, was ist zu tun?
Wenn Sie an Gicht leiden und auch nach einer Ernährungsumstellung die Harnsäurewerte zu hoch sind, benötigen Sie dauerhaft Medikamente.
Welche Umstellung? Kein dunkles Fleisch mehr (Rind, Wild), keine Innereien mehr, Alkoholkonsum begrenzen, aber in keinem Falle Weizenbier oder Rotwein. Auch Hülsenfrüche, Kaffe und Tee enthalten Purine, wenn Sie mit aller Konsequenz Medikamente vermeiden wollen, sollten Sie auch daran denken. Wichtig: Eier enthalten keine Purine. Bis 2 Eier am Tag tut sich auch nichts am Cholesterin.

Sind Ihre Cholesterinwerte zu hoch und haben Ihre Eltern schon im jüngeren Alter Herzinfarkt oder Schlaganfall gehabt? Dann sollten Sie Ihr Gewicht normalisieren.
Beeinflußt dies Ihre Werte nicht ausreichend, dann können Sie medikamentös Gefäßereignissse zumindest verzögern mit CSE-Hemmern, Medikamenten, die die Cholesterinproduktion des Körpers vermindern.

Wenn Sie zuckerkrank sind, dann brauchen Sie wesentlich mehr Bewegung und viel weniger Essen.
Vor allem weniger Kohlenhydrate (Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis, Süßspeisen, Obst, Alkohol, der ähnlich verstoffwechselt wird wie Zucker), insbesondere all dies nicht am Abend!
Besonders wichtig: Keines Ihrer Getränke sollte süß sein. Weder Zucker, noch Süßstoff enthalten! Das gilt auch für Fruchtsäfte! Die enthalten von Natur aus viel Zucker. Absolut überflüssige Dickmacher!
Wenn alles nicht reicht, dann können Medikamente die Insulinwirkung im Körper verbessern, aber mit durchaus möglichen Nebenwirkungen.
Wirklich nur das allerletzte Mittel ist Insulin. Nicht weil die Spritzen so schlimm sind, sondern weil Insulin selbst Gefäße und Nerven schädigt und Gewichtszunahme fördert.

Gicht, Hypercholesterinämie und Diabetes sind die Kostenbringer im Gesundheitswesen. Aber, jeder, der dies betont, sollte daran denken, daß die Menschen heute immer älter werden, früher diese Erkrankungen garnichtmehr erlebt hätten!