Innerhalb der Praxisdomain gibt es keine Cookies und erst recht keine Tracker.

Weitergehenden Schutz vor unerwünschten oder gar kriminellen Internet-Attacken kann ich aber nicht bieten.

Insbesondere sollte jeder wissen, daß Emails keine Datensicherheit beinhalten.

Erhalten wir in der Praxis Email, so gehen wir im Regelfalle davon aus, daß Sie auch mit einer Antwort per Email einverstanden sind.

Soweit technisch einfach möglich, werden die Antworten bevorzugt ohne Namensnennung erfolgen.

Leider werden wir immer mehr von Internet-Kraken attackiert, gegen deren Treiben niemand etwas unternimmt.

Jeder „Cookie“ ist ein digitaler Hausfriedensbruch. Das sogenannte „Tracking“ ist die digitale Hausdurchsuchung.

Beidem können Sie sich kaum entziehen, weil Ihnen sonst nahezu jede digitale Leistung verweigert wird.

Mit den neueren Betriebssystemen haben sie womöglich ein Gerät in den Händen, mit dem sich nichts anfangen läßt, außer sie sind online.

Es wird Ihnen Bequemlichkeit versprochen, alle Ihre Konten werden zusammengeführt. Das mag für Sie eine Erleichterung sein, für andere haben sie alles von sich selbst preisgegeben, deren Erleichterung ist viel größer, womöglich auch deren Freude über Ihre Blödheit.

Früher war der Komfort des Email-Programmes, daß sie alle Kontaktdaten über einen Datenträger auf einen anderen Rechner übertragen konnten.
Das geht heute auch noch, nur der andere Rechner ist nicht mehr Ihr eigener Rechner!

Dafür haben Sie sogar noch Geld ausgegeben!

Und mit dem „Sicherheits-Update“ einer US-Software-Firma ist zumindest nach Afrika Spionage-Sofware versendet worden, wie von der NSA eingefordert.

Und wir deutschen diskutieren über Vorratsdatenspeicherung.

Wieder einmal ein Gesetz, dessen Nicht-Befolgung straffrei bleibt.
Nach der Gesetzesvorlage sind aber Berichte über Verstöße gegen das Vorratsdatenspeicherungsgesetz strafbar.
Da scheint sich mittlerweile eine Mehrheit im Bundestage darauf vorzubereiten, daß es auch in Deutschland einen Herrn Snowdon geben könnte.

Wer eine solche Gesetzesvorlage einbringt, der setzt sich dem Verdacht aus, sich vor den Folgen eigener Rechtsverstöße schon vorab zu schützen und darüber hinaus diejenigen auch noch zu bestrafen, die unser Recht schützen wollen.
Rechtsstaatliche Gesinnung wird damit nicht belegt.

Bei TTIP zeigt sich gleichfalls eine klare Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit ab.
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, auch durch Gesetze, nach unserem Grundgesetz. Eigene, demokratisch legitimierte Gesetze kommen nach den TTIP-Bestimmungen nicht mehr zum tragen, es gelten die Urteile von Schiedsgerichten der Wirtschaft.
Dann müßten wir unser Grundgesetz ändern: Alle Staatsgewalt geht von der Wirtschaft aus.

Alle, mit Ausnahme des Staates dürfen aber nahezu alles im Internet und machen es auch.

Ohne Tracking-Verbot und Cookie-Verbot droht der „Große Bruder“. Ausgerechnet Apple hat in einem Video gezeigt, warum 1984 nicht wie 1984 wird.

Das ist über 30 Jahre her. Nur, der allergrößte Bruder ist Apple geworden, ein Vorreiter des digitalen Hausfriedensbruches.

Bei Microsoft haben sie auch für ihr Betriebssystem bezahlt, es wird darauf hingewiesen, daß jede vom Staat erwünschte Informationsweitergabe erfolgt.

Die Basis dafür können „Geheimgesetze“ sein.
Die USA, das Land unbegrenzter Unmöglichkeiten.

Bei uns treten Gesetze erst nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft.

Alles, was denkbar ist wird auch gemacht, wenn dadurch Geld verdient werden kann oder Macht gestärkt wird.

Dies ist dann das Werk von kriminellen Einzel- und/oder Gruppentäter(n), aber das größte Risiko sind Staaten und Großunternehmen bzw. beide zusammen.

Unsere engen Verbündeten die USA, haben jedes Maß, jede Verhältnismäßigkeit verloren. Aber, das gilt nicht nur für die USA, es gilt für alle Nationen, die sich als Großmacht verstehen oder gar expandieren wollen.

...und was vor 80 Jahren Japan war, ist heute China.

China will seine Bürger aufgrund ihrer Internet-Aktivitäten beobachten. Der erste ehrliche Staat, der hat dann eine Stasi mit Internet V4.0. Das werden gerade die Deutschen mit großem Interesse verfolgen.

Aber was machen die anderen...?
Jeder Staat, jedes Unternehmen hat die Angst, bei „Big Data“ zu kurz zu kommen.

Eine Zeit, wie vor dem 1. Weltkrieg, als alle Staaten Angst davor hatten, das Opfer fremder Aggression zu werden.

Die Folge des „Big Data“- Wettlaufes wird nicht unbedingt ein Krieg sein, aber die Störungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Infrastruktur können so heftig sein, daß wir uns dies heute noch garnicht vorstellen können.

Bleiben Sie kritisch und sehr, sehr vorsichtig!!!
Und glauben Sie bitte nie, daß irgend etwas im Internet sicher ablaufen kann.